Entdecken Sie La Gomera zusammen mit Gleichgesinnten. Erfahrene Experten führen Sie auf mehrstündigen Wanderungen durch die einzigartige Natur La Gomeras. Wir bieten Standardwochen, aber auch individuelle Ausflüge an.
 +  La Gomeradie wildeste Insel der Kanaren

 +  1. Reisetag , Anreise:  Die verschwiegene Hauptstadt
 
 +  2. Reisetag , Montag, 1. Wandertag:  Gipfelsturm auf den Garajonay

 +  3. Reisetag , Dienstag, 2. Wandertag:  Durch den zauberhaften Laurisilva                                                                          mit anschließendem Badespaß
 4. Reisetag , Mittwoch: Tag zur freien Verfügung

 +  5. Reisetag , Donnerstag, 3. Wandertag:  Ins grüne Tal von Vallehermoso

 6. Reisetag , Freitag:  Tag zur freien Verfügung

 7. Reisetag , Samstag:  Inselrundfahrt

 +  8. Reisetag , Sonntag : Abreise

 +  Leistungen und Kontakt


   La Gomera – die wildeste Insel der Kanaren

Mitten im Atlantik auf der Höhe Südmarokkos liegt das zu Spanien gehörende kanarische Archipel mit insgesamt sieben Hauptinseln. La Gomera ist mit 373 km²
die zweitkleinste Insel der Kanaren. Geographisch Afrika, politisch Europa zugehörig ist La Gomera mit nur ca. 150 km gerade mal einen Steinwurf von der afrikanischen Küste entfernt. Temperaturen von durchschnittlich 22 Grad im Winter und 27 Grad im Sommer machen die Insel zu einem ganzjährigen Reiseziel.

Feuchte und immergrüne Lorbeerwälder, tropische Täler mit Bananenplantagen, unzählige Palmen, tausende Kakteen - die Vegetation Gomeras ist einzigartig.
Die zerklüftete Felslandschaft und ihre Pflanzenwelt machen die wilde Schönheit La Gomeras aus. Die Insel ist daher ein wahres Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

Es existieren viele Theorien über den Ursprung der kanarischen Inseln. Unter anderem wird vermutet, die Inselgruppe sei ein Teil von Atlantis, jenes sagenumwobenen versunkenen Inselreiches der klassischen Sagen. Die Wissenschaft führt die Entstehung des Archipels auf vulkanische Aktivitäten zurück. Es haben aber seit annähernd zwei Millionen Jahren keine neuen Vulkanausbrüche mehr stattgefunden.
Die gomerische Landschaft ist von tiefen Schluchten (Barrancos), Klippen, Bergrücken, Felsnadeln (Roques) und einer zentralen Hochebene geprägt. Von dieser Hochebene geht ein beeindruckendes Netz von fast 40 Barrancos aus, die in Richtung Küste mehr oder weniger steil abfallen. Vom Wasser aus gesehen erscheint die Insel absolut unzugänglich.

Das Zentrum der Insel weist Höhen zwischen 800 und knapp 1.500 m auf. Hier befindet sich der Nationalpark Garajonay, auch als „die grünen Berge der Kanaren“ bezeichnet, der 1986 zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Dieser einzigartige uralte und immergrüne Wald (Lauresilva) wird im Volksmund „Urwald“ genannt. Er ist von Lorbeerbäumen und Baumheide geprägt und ein wahres Relikt der Vergangenheit. Hier eröffnet sich dem Besucher der Einblick in eine Pflanzenwelt, die vor Millionen von Jahren das Gebiet des Mittelmeerraums prägte. Aufgrund klimatischer Veränderungen verschwand der Wald auf dem Kontinent, blieb jedoch durch die ozeanische Isolierung La Gomeras erhalten.

Auf der Insel herrscht subtropisches Klima, das dem des Mittelmeerraumes gleicht. Die konstante Temperatur des Meerwassers bewirkt jedoch, dass die Sommer nicht zu heiß und die Winter nicht zu kühl sind. Passatwinde beeinflussen die meiste Zeit das Wetter auf der Insel.
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1. Reisetag, Anreise

Die verschwiegene Hauptstadt
Wir treffen im Hauptort La Gomeras, San Sebastian ein. Das idyllische Städtchen mit 7.000 Einwohnern, romantischen Plätzen, schöner Uferpromenade und Sandstränden hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit. Christoph Kolumbus ging hier 1492 ein letztes Mal vor Anker, bevor er sich zur Entdeckung der „Neuen Welt“ aufmachte. Bei einem gemeinsamen Abendessen erhalten wir einen ersten Eindruck von der kulinarischen Seite der Insel.

 

 

2. Reisetag, Montag, 1. Wandertag

Gipfelsturm auf den Garajonay
Von San Sebastian fahren wir durch die schroffe Bergwelt der Insel. Auf knapp 1.300 m erreichen wir El Pajanto, den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von hier aus erklimmen wir den höchsten Berg La Gomeras, den Garajonay (1.478 m), der einen schönen Rundblick über die Insel bietet. Bei guter Sicht sehen wir Teneriffa mit dem höchsten Berg Spaniens, dem Pico del Teide (3.700 m), sowie die Inseln El Hierro und La Palma. Der nachfolgende Abstieg durch Kiefernwald führt uns nach Igualero, dem höchstgelegenen Dorf der Insel. Von hier wandern wir entlang der Schlucht von Erque. Der grandiose Blick in die schroffe Schlucht und auf Fortaleza, den imposanten Tafelberg La Gomeras, ist beeindruckend. Nach einer Pause wandern wir vorbei an Häusern und Terrassen nach Chipude, einem idyllischen Bergdorf am Fuße des Fortaleza. Nach einem ausgiebigen landestypischen Abendessen werden wir hier die Nacht verbringen.
Aufstieg: 250 m, Abstieg: 500 m, Dauer: 3,5 Stunden










































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 































3. Reisetag, Dienstag, 2. Wandertag

Durch den zauberhaften Laurisilva mit anschließendem Badespaß
Heute führt uns unsere Wanderung in den Weiler El Cedro am Rande des Nationalparks. Wir wandern zunächst auf breiten Forstwegen zum historischen Verbindungspunkt zwischen Nord und Süd, El Contadero. Als diese Pfade noch die einzigen Verbindungswege waren, trafen sich hier die Händler, um ihr Vieh zu zählen
und Erfahrungen und Geschichten auszutauschen. Ab hier geht’s bergab und je weiter uns der Weg in den Wald hineinführt, umso dichter wird er. Ist die mit Flechten bewachsene Baumheide vom Nebel der Passatwolken umgeben, erscheint der Wald wie eine verwunschene Märchenlandschaft. Unser Weg führt an einem der fünf Wasserläufe des Nationalparks (El Cedro) vorbei. Eine knappe Stunde später erreichen wir den gleichnamigen Ort. Hier wartet ein Bus, der uns hinab in den grünen Norden nach Hermigua und bis zum schönsten Strand der Insel, Playa de La Caleta, bringt. Am Meer lassen wir den Tag bei einem Abendessen ausklingen und fahren anschließend in unsere Unterkunft zurück nach Hermigua.
Aufstieg: 500 m, Abstieg: 750 m, Dauer: 4 Stunden


4. Reisetag, Mittwoch

Tag zur freien Verfügung
Wir bleiben in Hermigua. Es besteht die Möglichkeit einer Führung durch ein kleines Kulturmuseum, das unserer Unterkunft angeschlossen ist. Hier ist eine alte, noch funktionstüchtige Kornmühle zu besichtigen. Zudem beherbergt das Museum eine umfangreiche Sammlung von Gebrauchsgegenständen der Gomeros.
Anschließend gibt es die Möglichkeit eines Transfers zur Playa de La Caleta, um dort einen Strandtag zu verbringen.

5. Reisetag, Donnerstag, 3. Wandertag

Ins grüne Tal von Vallehermoso
Unsere heutige Wanderung beginnt in Agulo, einem der schönsten Dörfer der Insel. Dieser kleine Ort zählt zu den besterhaltenen altkanarischen Dörfern. Der nachfolgende Wanderweg belohnt uns am Ende mit einem beeindruckenden Ausblick auf das Bergpanorama der Nordküste. Danach geht es weiter ins Besucherzentrum des Nationalparks, Juego de Bolas. Hier machen wir eine Pause und haben Zeit, uns über den Nationalpark und die kanarische Flora zu informieren. Später geht es in leichtem Auf und Ab weiter, bis wir zum Höhenweg gelangen, der uns hinab nach Vallehermoso führt. Der Wanderweg führt uns direkt am Wahrzeichen des Ortes, dem Roque El Cano vorbei und beschert uns einen atemberaubend schönen Blick auf Vallehermoso. Dieses grüne Tal im Nordwesten der Insel ist von Terrassenkulturen, Palmenhainen und Bananenplantagen geprägt. Wir beschließen unseren Tag mit einem landestypischen Abendessen.

Aufstieg: 450 m, Abstieg: 650 m, Dauer: 4 Stunden


6. Reisetag, Freitag

Tag zur freien Verfügung
Ausspannen und Relaxen in Vallehermoso. Lassen Sie sich heute einfach treiben. Der kleine Ort und sein schöner Platz im Ortskern mit Bars und Bodegas lädt zum Verweilen ein.

7. Reisetag, Samstag

Inselrundfahrt

Auf der heutigen Inselrundfahrt besuchen wir unter anderem das Töpferdorf El Cercado. Hier wird noch heute nach alter Tradition ohne Töpferscheibe mit Ton gearbeitet. Es werden Gebrauchsgegenstände in der sogenannten Aufbautechnik hergestellt.
Unsere Fahrt führt uns wieder durch den Nationalpark, vorbei an dem berühmten und imposanten Roques de Agando, Ojila und La Zarcita, jenen säulenartigen Felsformationen, die typisch für die gomerische Landschaft sind. Die Fahrt beschert uns immer wieder herrliche Ausblicke in tiefe Schluchten bis hinab ans Meer.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und lädt zum Bummeln durch San Sebastian ein. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir die Gruppenreise ausklingen.

 Leistungen:

- Alle Transfers während des offiziellen Reiseprogramms, inkl. der   Transfers auf La Gomera am An-/Abreisetag vom/zum Fährhafen
- Eine Inselrundfahrt
- 7 Übernachtungen im Hotel oder Appartements, im Doppelzimmer   mit Dusche/WC
- 7 Frühstücke und 5 Abendessen
- 3 geführte Wanderungen
- italienschsprachige Reiseleitung
- Mindestens ? Personen max. 10 Personen

Kontakt:

info@macondo-lagomera-tours.com